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SUISEKI Japanische Stein-Kunst Die Steine
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Die ersten Mittel der Wahl sind immer Wasser, Spülmittel und Bürsten. Je nach Art der Steine können weitere Mittel und Werkzeuge, Kunststoff,- oder Metallbürsten ggf. auch mit elektrischen Zusatzgeräten nötig sein. Doch hören sie lieber zu früh auf, als zu spät: Ein Stein, der aussieht, wie aus einem Operationssaal, steril und makellos, verliert bald solche Eigenschaften wie Natürlichkeit und Ausdruckskraft, die ihn eigentlich erst zu etwas Besonderem machen. Bitte tun Sie es nicht! Es gibt viele andere schöne Hobbys: Schnitzen Sie Gartenzwerge aus Ytong-Steinen, bemalen Sie selbst zusammengeklebte Steinmännchen oder töpfern Sie! ABER: Bitte NIE Suiseki bearbeiten! Natürlich kann man es tun und findet auch Anhänger dieser Meinung. Viele chinesische Steine werden bearbeitet und namhafte Suiseki Sammler schneiden zumindest die Standfläche Ihrer Steine. Aber ist Angesichts der fast unendlichen Auswahl von Steinen das Bearbeiten oder Schneiden nicht eher ein Zeichen von Ungeduld oder einer schlechten Auswahl der Steine ?! Suchen Sie lieber weiter! Auch hier gilt : Lieber nichts Künstliches: Kein Wachs, keine Schuhcreme (egal welche Marke oder welche Farbe), kein Motoröl, Kernöl oder Nutella. Schmieren sie nichts auf ihre Steine! Man sieht es, man riecht es vielleicht und es mindert den Wert Ihrer Steine immer deutlich. Und vor allem - es ist gar nicht nötig. Wenn Sie Ihre Steine häufiger anfassen, nach Möglichkeit dem Regen aussetzen oder auch längere Zeit im Garten lagern, ist der Rest, d.h. das entstehen einer Patina nur noch eine Frage der Zeit ! Aber eine Patina, die quasi auf natürliche Art und Weise entstanden ist, ist ja unser eigentliches Ziel. Verschwenden Sie Ihre kostbare Zeit nicht auf das Fälschen oder Imitieren, wenn Sie das Echte haben können!
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