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SUISEKI Japanische Stein-Kunst Die Schönheit
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Steinkunst Herstellung Entstehung Ausstellung Erweiterung
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Und ist diese Keramikschale schön?! Jedenfalls ist sie eine Schale. Und ein Stein ist ein Stein. Ohne einen Betrachter ist er weder groß, noch schwer oder schön. Er ist einfach so, wie er ist. Der Stein wird zu etwas Besonderem durch den Menschen, der ihn aus seiner natürlichen Umgebung und aus einer Menge anderer Steine auswählt. Und durch den Künstler, der durch seine Beschäftigung mit dem Stein dessen Potential zu etwas Besonderem erkennt (natürlich nur, sofern der Stein diese Eigenschaften auch tatsächlich aufweist) und in einem entsprechenden Umfeld der Schönheit (=die geeignete Ausstellungsform) die einzigartige Besonderheit dieses einen Steines offensichtlich macht. Das Besondere, das Schöne liegt also im Erkennen und in der Präsentation. Der Stein hat sich ja zu keiner Zeit verändert und sollte als Suiseki auch nicht durch den Menschen verändert worden sein. Und das ist ein deutlicher Unterschied zu anderen Kunstformen, bei denen Objekte geschaffen und gestaltet werden (wie die Schale hier im Bild). Auch in der Bonsai-Kunst wird ein lebendes Naturobjekt (der Baum) durch den Menschen gestaltet. Der Stein als Suiseki bleibt aber ein ungestaltetes Naturobjekt. Nur die Präsentation wird gestaltet und erlaubt dadurch dem Stein als ein Stück besonders ursprünglicher Natur auf uns zu wirken.
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