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SUISEKI Japanische Stein-Kunst Das Holz
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Da die Herstellung eines Dai viel Zeit und Mühe erfordert, sollten die wichtigsten Fragen (z.B. -welches Holz? -welcher Verlauf der Maserung? -welche Mindestgröße und Stärke? ) schon vor Beginn der Arbeit beantwortet werden. Spätere Änderungen und Korrekturen sind oft nicht mehr möglich oder vervielfachen den Aufwand. Der hölzerne Dai sollte zum Stein passen, dessen naturgegebene Schönheit zeigen und sich trotzdem nicht in den Vordergrund drängen. Das klingt leicht. Aber welches Holz soll ich auswählen, wie sollte die Holzmaserung verlaufen und für welche Oberflächenbehandlung eignet sich das ausgewählte Holz? Hier einige hilfreiche Grundregeln, die für jeden Stein neu überprüft werden sollten und, falls ein Stein es erfordert, jederzeit auch wieder abgeändert werden können: - zu besonderen Steinen auch ein edles Holz verwenden (also eher nicht Fichte-Tanne oder Lindenholz) - nicht zu dunkles, aber auch nicht zu helles Holz verwenden (Birkenholz passt z.B. nur in Ausnahmefällen) - keine zu starke, aufdringliche Holzmaserung zeigen (z.B. passt Olivenholz nicht zu jedem Stein) - lieber Natürlichkeit statt künstlicher Oberflächenbehandlung (d.h. farbige Lacke oder Effekt-Lacke eher vermeiden) - persönlich verwende ich auch keine Beizen oder Farben für das Holz: Bei einer guten Auswahl kann die natürliche Farbe und Struktur des Holzes ihre eigene Schönheit zeigen und ein harmonisches Ganzes mit dem Stein bilden. Dabei ist ein perfektes Finish des Holzes auf Grundlage feinen Schliffs besonders wichtig. Andererseits ist es auch möglich, dass gerade raues oder unbearbeitetes Holz einen Stein besonders gut ergänzt. Behandeln Sie jeden Stein als ein Individuum, lassen Sie sich Zeit um sich auf jeden Stein einzustellen und vermeiden Sie standardisierte Formen immer wieder zu verwenden.
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