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SUISEKI Japanische Stein-Kunst
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Steinkunst Herstellung Entstehung Ausstellung Erweiterung
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Hier haben wir mit 5 cm Höhe einen recht kleinen aber durchaus ausdrucksstarken Bergstein mit einer leicht unebenen Standfläche. Der Stein ist mittel-anthrazit und zeigt sehr schöne weiße Akzente. Dazu habe ich ein edles Makassar-Ebenholz ausgewählt, das durch seine besonders feinfaserige Struktur gut für feine Details geeignet sein sollte. Die Form des Dai stelle ich mir eher klassisch mit einem fein profilierten Rand vor.
Der Stein wurde in das Brett eingepasst. Den guten Sitz im Holz zeigt das mittlere Bild. Danach wurde mit einer Stichsäge großzügig um den Stein herum ausgesägt und die grobe Form für den Dai festgelegt. Jetzt ist auch der richtige Moment, die Position der Füße festzulegen.
Hier noch einmal der Dai in Rohform: Die Vorderseite, von Hinten, die Unterseite, auf der die Füße nur ganz großflächig eingeplant sind. Später ergibt sich dadurch genügend Spielraum für die Gestaltung, ohne sich jetzt schon mit der Form der Füße endgültig festlegen zu müssen.
Mit einer Minifräse, die in einen Bohrständer montiert ist, werden nach und nach die Abstufungen des Dai Profils ausgearbeitet. Dazu sind mehrere verschieden geformte Fräsköpfe nötig. Auch die Füße werden auf diese Weise weiter ausgearbeitet. Schließlich wird das Holz eingeölt um die Farben deutlicher hervortreten zu lassen und Schutz gegen Austrocknung, bzw. Wechsel der Luftfeuchte zu erzielen. Das Ergebnis nach dem Polieren mit Stahlwolle finden Sie in der Bildergalerie. |